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Keratokonus: Symptome, Diagnose und Behandlung

Beim Keratokonus wird die durchsichtige Hornhaut an der Vorderseite des Auges dünner und nimmt eine unregelmäßige, kegelförmige Gestalt an. Das kann verschwommenes oder verzerrtes Sehen und eine sich verändernde Hornhautverkrümmung verursachen. Der Verlauf ist von Mensch zu Mensch verschieden.

Augenärztinnen und Augenärzte untersuchen Form und Dicke der Hornhaut beispielsweise mit Topografie oder Tomografie. Manchmal wird Keratokonus bei der Vorbereitung einer geplanten Laserbehandlung entdeckt. Häufiges Augenreiben steht mit der Erkrankung in Zusammenhang und kann Hornhautveränderungen verschlimmern. Allergische Augenbeschwerden sollten entsprechend behandelt werden.

Brille oder spezielle Kontaktlinsen können die Sehqualität verbessern. Bei fortschreitender Erkrankung kann ein Hornhaut-Crosslinking mit Riboflavin und kontrolliertem UV-Licht helfen, weitere Veränderungen zu verlangsamen. Für ausgewählte Patienten kommen intrakorneale Ringsegmente oder andere Operationen infrage. In fortgeschrittenen Fällen kann eine Hornhauttransplantation notwendig sein. Kein Verfahren garantiert perfektes Sehen.

Eine herkömmliche Laser-Sehkorrektur wie LASIK ist bei Keratokonus in der Regel ungeeignet. Die Behandlung erfordert eine individuelle fachärztliche Untersuchung. Bei plötzlicher Sehverschlechterung oder Augenschmerzen sollte man rasch ärztliche Hilfe suchen.

Allgemeine Informationen. Kein Ersatz für eine augenärztliche Untersuchung.

Editorial translation and adaptation of the original Spanish educational article by Dr. Daniel Zambrano Ordoñez. Translation has not been separately reviewed by a medical specialist. Original article.

Clinical reference: American Academy of Ophthalmology – Keratoconus (EyeWiki).